Infografik: Was ist Sicherheitsglas bei LED-Beleuchtung?

Sicherheitsglas in der LED-Beleuchtung ist meist gehärtetes Glas (Einscheibensicherheitsglas, ESG): Glas, das durch eine Wärmebehandlung um ein Vielfaches fester ist als normales Glas. Bricht es dennoch, zerfällt es in kleine, stumpfe Stücke statt in scharfe Scherben. Deshalb wird es in Baustrahlern, Flutern, Straßenbeleuchtung und Sportplatzbeleuchtung eingesetzt.

Vorteile von gehärtetem Sicherheitsglas

  • Fest: beständig gegen Stöße, Wind und Hagel.
  • Sicher bei Bruch: kleine, stumpfe Stücke statt scharfer Scherben.
  • Hitzebeständig: verträgt Temperaturunterschiede gut.
  • Bleibt klar: vergilbt nicht unter UV-Licht.
  • Kratzfest: widerstandsfähiger gegen Kratzer als Kunststoff.

Glas oder Kunststoff?

Gehärtetes GlasPMMA / Polycarbonat
Kratzfestigkeitsehr gutmäßig
UV-Beständigkeitsehr gutgut (PMMA) bis mäßig (PC)
Schlagfestigkeitgutsehr gut (Polycarbonat)
Gewichtschwererleichter

Wo finden Sie Sicherheitsglas?

In LED-Baustrahlern und Flutern, in der LED-Straßenbeleuchtung und in der Sportplatzbeleuchtung. In Kombination mit hoher IP-Schutzart und hohem IK-Code ist die Leuchte gut gegen Witterung und Stöße geschützt. Lesen Sie auch, was PMMA ist.

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen gehärtetem und normalem Glas?

Gehärtetes Glas ist durch eine Wärmebehandlung viel fester und zerfällt in kleine, stumpfe Stücke.

Kann Sicherheitsglas trotzdem brechen?

Ja, bei einem sehr harten Schlag, dann aber in kleine Stücke, die weniger gefährlich sind.

Warum nicht immer Kunststoff?

Kunststoff ist leichter und schlagfester, Glas ist dagegen kratzfester und bleibt klarer.