Infografik: Was bedeutet PMMA bei LED-Beleuchtung?

PMMA steht für Polymethylmethacrylat, besser bekannt als Acrylglas oder Plexiglas. In der LED-Beleuchtung wird PMMA für Linsen, Abdeckungen und Lichtleiterplatten verwendet. Das Material lässt viel Licht durch, bleibt klar und vergilbt unter UV-Licht kaum.

Klare Acrylglasplatte (PMMA)
PMMA ist klar, UV-beständig und lässt viel Licht durch.

Vorteile von PMMA

  • Hohe Lichtdurchlässigkeit: ca. 92 % des Lichts gehen hindurch, vergleichbar mit Glas.
  • UV-beständig: vergilbt kaum, auch nicht nach Jahren der Nutzung.
  • Leicht: etwa halb so schwer wie Glas.
  • Gut formbar: ideal für Linsen und Lichtleiter in LED-Panels.
  • Beständig gegen viele Chemikalien und Ammoniak: daher geeignet für Ställe und landwirtschaftliche Räume.

PMMA oder Polycarbonat (PC)?

PMMA (Acrylglas)Polycarbonat (PC)
Lichtdurchlässigkeitsehr hochhoch
UV-Beständigkeitsehr gutvergilbt ohne UV-Beschichtung schneller
Schlagfestigkeitgeringersehr hoch
Typischer EinsatzLinsen, Panels, Stallbeleuchtungschlagfeste Abdeckungen, Sporthallen

Wo wird PMMA eingesetzt?

In LED-Panels verteilt eine PMMA-Lichtleiterplatte das Licht der LEDs am Rand gleichmäßig über das gesamte Panel. In der LED-Stallbeleuchtung wird ein PMMA-Gehäuse verwendet, weil es gegen Ammoniak und intensive Reinigung beständig ist.

Häufig gestellte Fragen

Ist PMMA dasselbe wie Plexiglas?

Ja, Plexiglas ist ein bekannter Markenname für PMMA (Acrylglas).

Vergilbt PMMA in der Sonne?

Kaum; PMMA ist von Natur aus sehr UV-beständig.

Ist PMMA zerbrechlich?

PMMA ist weniger schlagfest als Polycarbonat. Für stark stoßgefährdete Bereiche ist Polycarbonat besser geeignet.