Wie viel Lumen brauche ich? So berechnen Sie das Licht für jeden Raum

Bei der Wahl von LED-Beleuchtung schauen Sie nicht auf die Wattzahl, sondern auf die Lumen. Lumen gibt an, wie viel Licht eine Lampe abgibt, während Watt nur sagt, wie viel Strom sie verbraucht. Wie viel Lumen Sie brauchen, hängt von der Größe des Raums ab und davon, was Sie darin tun.

Die Faustregel: Lux mal Quadratmeter

Die Lichtmenge, die auf eine Fläche fällt, wird in Lux gemessen. Ein Lux entspricht einem Lumen pro Quadratmeter. Multiplizieren Sie die gewünschte Luxzahl mit der Fläche des Raums, dann wissen Sie, wie viel Lumen Sie insgesamt brauchen. Weil ein Teil des Lichts auf Wände und Decke fällt, rechnen Sie in der Praxis etwa 20 bis 30 Prozent hinzu, bei hohen Decken oder dunklen Wänden etwas mehr.

Richtwerte pro Raum

Im Wohn- oder Schlafzimmer reichen 100 bis 150 Lux für die Grundbeleuchtung, ergänzt durch Akzentlicht. In der Küche sind 250 bis 300 Lux eine gute Basis, mit etwa 500 Lux auf der Arbeitsfläche. Ein Badezimmer braucht etwa 200 bis 300 Lux. Für Büros und Bildschirmarbeitsplätze werden 500 Lux angesetzt, für Werkstätten je nach Tätigkeit 300 bis 500 Lux und für Lagerbereiche 100 bis 200 Lux.

Rechenbeispiel: ein Büro mit 20 m²

Ein Büro mit 20 m² und 500 Lux braucht 20 mal 500, also 10.000 Lumen. Mit etwa 25 Prozent Zuschlag für Verluste kommen Sie auf rund 12.500 Lumen. Ein LED-Panel mit 60x60 cm liefert oft etwa 3.500 bis 4.000 Lumen, sodass drei bis vier Panels das Büro gut ausleuchten. Wählen Sie Panels mit UGR unter 19, um Blendung auf Bildschirmen zu vermeiden.

Achten Sie auch auf Lichtfarbe und Verteilung

Neben der Lichtmenge bestimmen auch die Lichtfarbe und die Verteilung, wie angenehm ein Raum wirkt. Verteilen Sie die Leuchten gleichmäßig über die Decke, damit keine dunklen Ecken entstehen. Wenn Sie eine genaue Lichtberechnung für Ihren Raum wünschen, kontaktieren Sie uns per Chat oder E-Mail.