
RoHS steht für Restriction of Hazardous Substances: eine europäische Richtlinie (2011/65/EU), die die Verwendung gefährlicher Stoffe in elektrischen und elektronischen Produkten beschränkt. Auch LED-Beleuchtung muss sie erfüllen. RoHS-konforme Produkte sind besser für die Umwelt und sicherer bei Herstellung, Nutzung und Recycling.

Welche Stoffe beschränkt RoHS?
Die Richtlinie legt Höchstkonzentrationen für zehn Stoffe fest, darunter:
- Blei (Pb),
- Quecksilber (Hg),
- Cadmium (Cd),
- sechswertiges Chrom (Cr VI),
- die Flammschutzmittel PBB und PBDE,
- vier Phthalate (Weichmacher): DEHP, BBP, DBP und DIBP.
Warum ist RoHS bei Beleuchtung wichtig?
Herkömmliche Leuchtstoffröhren und Energiesparlampen enthalten Quecksilber. LED-Beleuchtung benötigt das nicht. Durch RoHS dürfen auch in der Leiterplatte, im Lot und im Gehäuse von LED-Produkten keine schädlichen Mengen dieser Stoffe enthalten sein. Das schützt Menschen in der Produktion, Nutzer und die Umwelt bei der Abfallverwertung.
RoHS und CE
RoHS ist eine der Richtlinien, die ein Produkt erfüllen muss, um die CE-Kennzeichnung tragen zu dürfen. Ein LED-Produkt mit CE-Kennzeichnung muss also auch RoHS-konform sein.
Entsorgung und Recycling
Auch RoHS-konforme LED-Beleuchtung ist Elektroschrott. Geben Sie alte Lampen und Leuchten an einer Sammelstelle oder beim Wertstoffhof ab, damit die Materialien wiederverwertet werden können.
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Häufig gestellte Fragen
Enthält LED-Beleuchtung Quecksilber?
Nein, LED-Beleuchtung benötigt kein Quecksilber, im Gegensatz zu Leuchtstoffröhren und Energiesparlampen.
Ist RoHS verpflichtend?
Ja, elektrische und elektronische Produkte, die in der EU verkauft werden, müssen RoHS erfüllen.
Darf ich LED-Lampen in den Restmüll werfen?
Nein, geben Sie LED-Lampen als Elektroschrott ab, zum Beispiel beim Wertstoffhof oder an einer Sammelstelle im Handel.





